Kurkuma. Die medizinische Wunderwurzel. Beitrag Ayurveda Paradies.

Kurkuma, der natürliche Schutz für den ganzen Körper




Die medizinische Wunderwurzel Kurkuma (Curcuma longa) zur Linderung vieler Beschwerden gilt als natürlichen Schutz für den ganzen Körper. Vorzugweise mit Pfeffer, um die Bioverfügbarkeit um ein Mehrfaches zu erhöhen. Kurkuma gehört seit über 4’000 Jahren im Ayurveda zu den wichtigsten Gewürzen und Heilpflanzen. Er ist energiespendend und reinigend und hält noch einige weitere «Asse im Ärmel».

Kurkuma, der natürlicher Schutz für den ganzen Körper

Die häufigsten Verdauungsprobleme wie auch Beschwerden der Gelenke lassen sich mit natürlichen, multiwirksamen Nährstoffen in aller Regel gut behandeln. Bereits in frühen Beschwerdestadien können geeignete Pflanzensubstanzen eine Weiterentwicklung aufhalten und ausreichend regenerierend wirken. Selbst in fortgeschrittenen Stadien lässt sich durch den Einsatz spezieller Vitalstoffe in vielen Fällen eine wesentliche Funktionsverbesserung des Magen Darmtraktes oder der betroffenen Gelenke erreichen. Eine grosse Rolle spielen dabei die beiden vielfach bewährten Pflanzenextrakte Curcuma longa und Piper nigrum.

Der Verzehr an natürlichen Wirksubstanzen Curcuma longa (Gelbwurz) und Piper nigrum (Schwarzer Pfeffer) kann den Körper gesund erhalten und ihm bei verschiedenen Beschwerden helfen. Die Gabe geeigneter natürlicher Pflanzenstoffe kann diese Beschwerden effektiv und spürbar verringern. Gleiches gilt auch für Gelenkbeschwerden, die schnell schmerzhaft werden und die notwendige Beweglichkeit im Alltag sehr einschränken können. Viele der davon Betroffenen nehmen oft monatelang Schmerzmittel ein. Auch die angebotenen chemischen Antirheumatika bringen häufig keinen erwünschten oder nachhaltigen Erfolg. Ein weiteres Problem der konventionellen, schulmedizinischen Behandlung sind zudem die oft erheblichen Nebenwirkungen, Unverträglichkeitsreaktionen und Langzeitschäden bei der üblichen Anwendung von antiphlogistisch- und schmerzwirksamen Antirheumatika wie Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder Ibuprofen. Viele der Betroffenen haben diesen oft jahrelangen und im Grunde vermeidbaren Leidensweg hinter sich. In den meisten Fällen ist jedoch eine alternative, im Einzelfall auch begleitende, nährstoffwirksame Behandlung der Beschwerden sinnvoll und effektiv. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, wenn man auf ein entsprechend optimal zusammengesetztes Kombinationspräparat zurückgreifen kann, das ein entsprechend großes Wirkungsspektrum bietet.

Kurkuma – Medizinische Wunderwurzel zur Linderung zahlreicher Beschwerden

Die traditionelle, ayurvedische Heilpflanze und Wurzelknolle Kurkuma wird seit mindestens 4000 Jahren in der indischen ayurvedischen Medizin verwendet. Seit dem frühen Mittelalter ist Kurkuma auch in Europa ein bewährtes Gewürz und Heilmittel. Mittlerweile ist Kurkuma (Curcuma longa L., Zingberacae) international als ein Vitalstoff reiches Pflanzenprodukt akzeptiert. Die Deutsche Arzneimittelvorschrift gibt bisher „Verdauungsbeschwerden“ als Hauptanwendungsgebiet der Kurkumawurzel an, die WHO nennt „Gelenk- und Rheumaschmerzen“ sowie auch „Funktionsstörungen der Verdauungsorgane“ als wesentliche Indikationen.

Kurkuma wirkt multipotent und kann die meisten gesundheitlichen Aspekte positiv beeinflussen

Der tatsächliche Indikationsbereich von Kurkuma wird zwischenzeitlich auch von diesen beiden genannten Gesundheitsinstitutionen als wesentlich grösser erkannt. Es existiert eine Vielzahl internationaler Studien, die die Wirkungen dieser Heilpflanze auch wissenschaftlich nachweisen¹ konnten. Kurkuma kann nicht überdosiert werden und hat keine Gegenanzeigen, was die Wurzel für jeden geeignet macht. Die Wirkung tritt schnell ein. Man kann die Kapseln für eine noch schnellere Wirkung auseinander nehmen und das Kurkuma Pulver mit schwarzem Pfeffer in warmem Wasser auflösen und trinken. Die Anwendungsmöglichkeiten von Kurkuma und schwarzem Pfeffer sind sehr vielfältig und damit multipotent. Alles Eigenschaften, die Kurkuma für viele Beschwerden perfekt geeignet macht!

Naturwirksame Inhaltsstoffe von Kurkuma

Kurkuma Pflanze
Blühende Kurkuma Pflanze.

Kurkuma enthält als wirksamen Bestandteil das Pflanzenderivat Curcumin. Der Wurzelstock der Kurkuma Pflanze enthält zwei bis sieben Prozent ätherisches Öl, das vor allem aus Sesquiterpenen besteht. Daneben enthält der Wurzelstock mindestens 3% Derivate, wie beispielsweise die wirkungsstarken Curcuminoide I-III, Ferulasäure und Kaffeederivat.

Das Derivat Curcumin kann die meisten gesundheitlichen Aspekte positiv beeinflussen. Viele experimentelle Studien haben beeindruckende Effekte gezeigt und haben eine entsprechende Beachtung verdient. So beispielsweise bei Verdauungsstörungen, Hyperglykämie, Insulinresistenz, Hyperlipidämie und diabetische Spätfolgen wie Nephropathie (Nierenschädigungen), Retinopathie (Augenschäden) und Gefässschäden.

In Patienten-Studien hat sich besonders die hohe Wirksamkeit gegen alle häufig vorkommenden dyspeptischen Beschwerden bestätigt. Dafür typische Symptome sind beispielsweise Druck und Schmerzen im Oberbauch, Völlegefühl und Blähungen durch Verdauungsstörungen oder Fettunverträglichkeitsbeschwerden.

Desweiteren reguliert Kurkuma den Cholesterinspiegel und wirkt ausgleichend auf den Blutdruck. Curcumin ist auch ein starker Radikalenfänger, der die Zellen langfristig vor entsprechenden Schädigungen durch freie Radikalmoleküle schützen und damit auch Altersprozessen vorbeugen kann.

Die Wirkung von Kurkuma

  • Kurkuma fördert die Bildung von Gallensäuren und erleichtert die Entleerung der Gallenblase
  • Kurkuma regt die Enzymproduktion in der Bauchspeicheldrüse (Fettaufspaltung) an
  • Kurkuma aktiviert die Verdauung von Nahrungsfetten
  • Kurkuma senkt Cholesterin
  • Kurkuma besitzt eine ausgeprägte entzündungshemmende Wirkung auf reizaktive Körperprozesse
  • Kurkuma fördert die körpereigenen Entgiftungsprozesse der Leber
  • Kurkuma schützt die Zellen vor Freien-Radikalmolekülen (Anti-Aging)
  • Kurkuma beugt gegen Arteriosklerose durch Hemmung der LDL-Peroxidation und Thrombozytenaggregation vor
  • Kurkuma wirkt präventiv und therapeutisch bei Tumoren durch Hemmung der Cyclooxygenase, Reduktion der Prostaglandin-Bildung und Aktivierung der Glutathion-S-Transferase
  • Kurkuma sorgt für eine natürliche Regulation des Blutzuckerspiegels (Curcuminoide I-III)
  • Kurkuma lindert rheumatische und arthrotische Gelenkbeschwerden

Wieviel Kurkuma am Tag ist gesund?

Die Dosierung gemäss der ayurvedischen Lehre liegt für frisch gehackten Kurkuma (gibts beispielsweise bei Allnatura) für Erwachsene bei ca. 1.5 bis 3 Gramm pro Tag und für Curcumin Pulver bei 1.2 bis 1.8 Gramm pro Tag. Kurkuma kann bei Infekten 3-4x pro Tag jeweils bis 1 Teelöffel gut mit heissem Wasser und etwas Honig (nicht über 40 Grad) oder Agavensaft gesüsst eingenommen werden. Ideal auch bei Kindern.

Neueste Forschungen und Erkenntnisse über Kurkuma

Zu den bisher bekannten Eigenschaften der Wurzelknolle Kurkuma kommen fortlaufend neue und überraschende Forschungsergebnisse hinzu. Der endgültige Erkenntnisstand über diese bewährte Pflanze ist noch lange nicht erreicht, da immer wieder neue interessante und wichtige Anwendungsbereiche von Kurkuma aufgedeckt und veröffentlicht werden. Kurkuma kann sogar die Gedächtnisleistung verbessern. Optimal mit Kurkuma und Pippali als Kapsel.

Forscher der Monash-University² in Sydney haben 2014 eine umfangreiche Studie der Gesamtwirkung von Kurkuma gewidmet. Das Hinzufügen von nur einem Gramm Kurkuma zum Frühstück könnte dazu beitragen, das Arbeitsgedächtnis von Menschen zu verbessern, die sich in einem sehr frühen Stadium von Diabetes befinden und einem Risiko für kognitive Beeinträchtigungen ausgesetzt sind.

Bei der Untersuch der Monash University verabreichten die Wissenschaftler einer grossen Zahl von Probanden täglich 1 Gramm Kurkuma. Anschliessend wurden die Teilnehmer vor und einige Stunden nach der Mahlzeit anhand entsprechender Lösungsaufgaben getestet: Die Gedächtnisleistung verbesserte sich bei allen Teilnehmern deutlich. Weitere Studien folgen um den genauen Wirkmechanismus zu erforschen.

Kurkuma in der Krebstherapie

Das in der Kurkuma Wurzel enthaltene Curcumin hat wahrscheinlich auch eine krebshemmende Wirkung. Diese Eigenschaft hatte sich bereits vor Jahren im Rahmen verschiedener internationaler Forschungen mit Kurkuma und seiner Anwendung bei Tieren herausgestellt.

Nun fand ein Forscherteam³ heraus, dass Curcumin nicht nur entzündliche Prozesse hemmt, sondern auch bei Krebstumoren die Bildung von Metastasen verzögern und verhindern kann. Die Wissenschaftler beschäftigten sich dabei mit einer möglichen Wirkung von Curcumin auf Prostatakrebs-Metastasen.

Bei dieser Studie zeigte sich, dass sich durch eine Zufuhr des Wirkstoffes Curcumin eindeutig weniger Metastasen bildeten. In den Krebszellen wurden erheblich weniger Zytokine gebildet, die sonst das Wachstum und die Vermehrung der Krebszellen beschleunigen. Daher ist es denkbar, Kurkuma möglichst frühzeitig einzusetzen, bevor sich ein Tumor bilden kann. Die Anwendung sollte aber auch dann erfolgen, wenn bereits ein Krebsgeschehen aktiv ist, um die Bildung und Ausbreitung von Metastasen zu verhindern. Das würde auch für verschiedene andere Krebsarten gelten, wie z.B. Brustkrebs, Lymphdrüsenkrebs uam.

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Kurkuma als natürliches Antidepressiva

Das natürliche Alkaloid Curcumin kann auch sehr effektiv bei der nährstoffbezogenen Behandlung von Depressionen helfen. Das belegt eine Anwendungsstudie aus dem Jahr 2013 in Indien. Ein Forscherteam des Staatlichen Medical College in Bhavnagar hat über einen Zeitraum von sechs Wochen die Wirkungsweise und Sicherheit des häufig verordneten chemischen Antidepressivum Fluoxetin mit Kurkuma verglichen. Für diese Studie begleiteten die Forscher 60 Probanden mit einer entsprechenden Vorerkrankung.

Kurkuma bietet sich nach allen bisherigen Erfahrungen als eine natürliche Alternative bei Depressionen an.

Der einen Gruppe wurde täglich Fluoxetin verabreicht. Die zweite Gruppe bekam täglich Kurkumaextrakt, während die dritte Gruppe beide Stoffe einnahm. Das Fazit: Kurkuma wirkte eindrucksvoll besser und schneller als das klassische Antidepressivum. Ein weiterer essenzieller Vorteil war, neben der sehr guten antidepressiven Wirkung von Kurkuma, auch das Ausbleiben sämtlicher sonst bekannter Nebenwirkungen.

Schwarzer Pfeffer: Nicht nur zum Würzen bestens geeignet

Schwarzer Pfeffer ist aus heilmedizinischer Sicht betrachtet neben den zwei reinen Würzpfefferarten P. longum und P. cubeba die wichtigste und bewährteste der bekannten tropischen Pfeffersorten. Wurde der Pfeffer früher noch überwiegend als Würzmittel verwendet, wird er mittlerweile seit vielen Jahrzehnten auch in Europa für medizinische Zwecke eingesetzt.

Zur Gewinnung dieser Pfeffersorte werden die noch grünen, unreifen Fruchtbeeren gepflückt. In den tropischen Ländern gedeiht er am besten auf gut durchlüfteten, nährstoffreichen Böden in Küsten-Niederungen, wo er schattige Standorte liebt. Seine getrockneten Körner enthalten die medizinischen Alkaloide Piperin, Chalvicin und Piperidin.

Das natürliche Alkaloid Piperin (1-Piperoylpiperidin) setzt sich aus der Piperinsäure und dem Piperidin zusammen. Es ist ein farbloser bis leicht gelblicher Feststoff mit heilmedizinischen Eigenschaften. Piperin ist auch der Träger des typischen scharfen Pfeffergeschmacks. Dieses Alkaloid ist mit einem Anteil von bis zu 9% in der Pflanze enthalten. Neben den Alkaloiden enthalten die Körner auch Anteile von Protein, Fett, Kalzium, Phosphor, Eisen sowie Karotin.

Vielseitige Wirkung von Piperin

In der Gruppe der heilmedizinischen Nährstoffe wirkt Piperin verdauungsfördernd, Piperin schwarzer Pfefferappetitanregend, verhindert und lindert Blähungen und reguliert den Stuhlgang. Seine ätherischen Öle werden vom Lungengewebe aufgenommen und verstoffwechselt. Über diesen Prozess kann Piper nigrum viele Beschwerden bei entzündlichen, grippalen Infekten der oberen und unteren Atemwege sowie Bronchial-Leiden lindern.

Der schwarze Pfeffer ist auch bei entzündlichen Erkrankungen der Rachenmandeln wirksam. Das gilt auch für Formen der chronischen Angina. Piperin besitzt auch bewährte antiallergische Eigenschaften und ist grundsätzlich sehr entzündungshemmend. Er regt den kompletten Stoffwechsel an, aktiviert die Sekretion der Speichelenzyme und Verdauungssekrete.

Weiter wirkt Piperin ausgeprägt antimikrobiell, was seine Anwendung bei allen bakteriellen und virenbedingten Prozessen nahelegt. Schwarzer Pfeffer ist daher beispielsweise auch bei Harnwegsentzündungen (Zystitis), bei Nebenhöhlenentzündungen (Sinusitis) oder ähnlichen Erkrankungen ein ausgezeichnetes, natürliches Naturheilmittel.

Neue Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass das in Piper nigrum enthaltene Piperin auch als sogenannter Bio-Enhancer die Bioverfügbarkeit anderer Vitalstoffe erhöht und wesentlich verstärkt.
Der Verzehr von schwarzem Pfeffer wird bei folgenden Beschwerden empfohlen:

  1. Bei Verdauungsstörungen wie Blähungen, Übelkeit, Aufstossen, Appetitlosigkeit
  2. Bei Mangel an verdauungsrelevanten Speichelenzymen und Magensekreten
  3. Bei Obstipation
  4. Bei bakteriellen Infekten und Entzündungsprozesse wie Zystitis, Sinusitis, Angina, schlecht heilende Wunden, Gastritis
  5. Bei verminderter Stoffwechselaktivität
  6. Effektiv bei der Gewichtskontrolle wie Gewichtszunahme, Zunahme an Fettgewebe, Wasseransammlungen, dauernde Müdigkeit
  7. Bei Erkältungen und grippalen Infekten
  8. Bei Reizungen und Beschwerden der Atemwege wie Bronchitis, Sinu-Bronchitis
  9. Bei Allergien wie Rhinitis allergica, Hautaffektionen, andere abwehrbedingte, allergische Beschwerden
  10. Bei Zellmutationen wie Tumorbildung, Krebszellen, Geschwulstprozesse uam.
  11. Piperin zeichnet sich heilmedizinisch – ebenso wie Kurkuma – durch eine grosse Anzahl verschiedener Anwendungsbereiche aus.

Quellangaben und Studien

  1. Eine Studie bezüglich Kurkuma und schwarzem Pfeffer einer Abteilung der Pharmakologie des St. Johns Medical College ergab, dass die Wirkung bei Ratten und gesunden menschlichen Probanden in einer kombinierten Einnahme von Kurkuma und schwarzem Pfeffer die Wirkung um bis zu 2’000% erhöhte
  2. Paracelsus Magazin Deutschland
  3. 1 Y. Takada, R.A. Newman, et al.: Curcumin suppresses cancer cells. In: Clin Cancer, Baltimore, Vol. 11, S. 7490-7498, 2008
  4. 2 B. Aggarawal, et al.: Brainpotential of Curcumin. In: Med. Biologie, Melbourne, Volume 26, S. 486-489, 2014
  5. 3 M.E. Egan, M. Pearson, S.A. Winer, D. Rubin: Curcumin – A major constituent of turmeric corrects cystic fibrosis defects. Wissenschaftsmagazin: Science, Volume 304 (5670), S. 600-612, 2004
  6. 4 B.B. Aggarwaal, S. Shishodia, S. Banerjee: Curcumin corrects Depressions. Studienbericht in: Planta Med, Volume 114, S. 209-214, 2014
  7. 5 M.E. Egan, M. Pearson, S.A. Winer, D. Rubin: Curcumin – A major constituent of turmeric corrects cystic fibrosis defects. Wissenschaftsmagazin: Science, Volume 304 (5670), S. 600-612, 2004




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