Superfoods aus Sicht der Ayurveda - Ayurveda Paradies Schweiz

Superfoods aus Sicht der Ayurveda

Als Superfood werden Lebensmittel bezeichnet, die eine hohe Dichte an Mineralien, Vitaminen, Ballaststoffen, Antioxidantien und Phytonährstoffen enthalten.

Was wird von der Industrie als «Superfood» bezeichnet?

Gemeint sind beispielsweise Nüsse, Gemüse, Früchte und Pflanzstoffe. Von Superfoods wird auch behauptet, dass diese grössere Vorteile haben als andere, natürliche Lebensmittel. So behaupten manche Hersteller oder Händler sogar, ihre Superfoods würden Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle verhindern oder gar Krebs heilen.

«Es gibt keine Standardkriterien oder auch nur eine Liste zugelassener Superfoods»
Penny Kris-Etherton, Professorin für Ernährungswissenschaften

Wie schon Dr. Liv Krämer, Dermatologin in Zürich sagt: “Sobald wir Lebensmittel mit Adjektiven wie «gesund» und «super» belegen, fangen Menschen an, sie in rauen Mengen täglich zu konsumieren.” Die Logik: Viel hilft bekanntlich viel und wenn es gesund ist, dann muss ich einfach nur ganz viel davon essen. Leider funktioniert dies nicht ganz so einfach.

Gemäss der ayurvedischen Lehre die mehr als 5’500 Jahre alt ist, sind diese Mischungen verändert worden, was nicht der ursprünglichen Natürlichkeit entspricht und vom menschlichen Organismus schlecht aufgenommen werden kann. Ayurveda empfiehlt IMMER 100% natürliche Pflanzenstoffe ohne Zusatzstoffe, die in ihrer natürlichen Art nicht verändert wurden.

Tipps: Verhalte dich bewusst. Achte darauf, woher die Produkte kommen und was darin enthalten ist. Sind diese aus natürlichem Anbau? Wende die Packung und achte auf die Zusammensetzung und gegebenenfalls deren Nährwerte. Weil nicht immer alle Inhaltsstoffe genannt werden und gesetzlich sogar erlaubt ist.

Ein «Superfood» ist umso weniger super, je mehr er weiterverarbeitet ist. Industriell verarbeitete Lebensmittel haben oft schon deutlich weniger positive Eigenschaften als die natürlichen, Originalstoffe. Dafür jedoch nicht selten unnötige Zusätze wie Füllstoffe, Vitamine oder sonstige Zusätze. Gerne kannst du mich anfragen, wenn du dir unsicher bist. Ich sammle die Anfragen und werde zu einem späteren Zeitpunkt einen Beitrag über Zusatzstoffe veröffentlichen.

Wenn du deinem Körper etwas Gutes tun möchtest, verwende die Nahrungsergänzungen in Massen. Reduziere den Zuckerkonsum. Wähle Sharkara, Jaggery oder Roh-Rohrzucker statt den weissen, raffinierten und ungesunden Industriezucker.

Auch die Süssgetränke die mit viel Industriezucker gemischt wurden gehören genauso zu den ungesunden Esswaren der westlichen Gesellschaft wie süsses Gebäck, Torten und Kuchen – sofern diese mit Industriezucker hergestellt wurden. Ich backe nur noch mit Sharkara, Jaggery oder weissem Rohrohrzucker.

Denke darüber nach, statt blindlings zu glauben was die Hersteller versprechen!

Superfoods Smoothies

Smoothies werden meiner Meinung nach an fast allen Ecken angeboten. Sie gelten als «Schnell mal was Gesundes». Gesundes «Fast Food». Du ahnst es bereits. Das kann nicht gesund sein. Im Westen haben wir Menschen verlernt, warm zu kochen und in Frieden zu geniessen ohne sich den Kopf zu zerbrechen über den nächsten, bevorstehenden «Task». Sich mehr Zeit zum Essen nehmen gehört zum «Luxusgut». Das Essen zu geniessen? Keine Zeit. Schluck und weg.

Diese unnatürliche Vernachlässigung der Zufuhr von natürlichen und gekochten Lebensmittel wird sich irgendwann rächen, weil die Natur den Ausgleich sucht um wieder in die Balance zu kommen. Dein natürlicher Körper wird irgendwann die «Balance» verlieren und eine Dosha Störung wird sich zeigen. Reagierst du darauf nicht, wirst du krank. Reagierst du auf die Krankheit nicht, wirst du chronisch krank.

Gesunde Alternative zu «Fast Food»

Im Vorfeld: In der Jugend bis etwa 30/40 Jahre je nach Körper und Veranlagung, kannst du essen was du willst. Dein Körper reagiert kaum darauf. Er verstoffwechselt alles. Natürlich oder nicht. Danach sieht es etwas anders aus:

Ich empfehle als Ayurveda Koch und -Berater zum Frühstück ein warmes Müsli mit warmer, pflanzlicher Milch. Du kannst auch Bio- oder Demeter-Milch verwenden. Die sollte nicht «homogenisiert» sein. Milchpackung drehen und du weisst es. Dein Körper kann homogenisierte Milch nämlich nicht verstoffwechseln. Also, «Muh-Milch» ja, aber beste Qualität vom Bio-Bauern oder nicht homogenisiert. In der Schweiz gibt es bereits moderne Abfühlapparate beim Bio- oder Demeter-Bauer die 24 Std. in Betrieb sind. Gemäss der ayurvedischen Lehre gilt Milch als gesund (Oja, lebensverlängernd), sofern diese in Massen getrunken wird, da es ein Lebensmittel ist. Pasteurisiert ist ausnahmsweise in Ordnung wie zum Beispiel in den Ferien.

Wenn «Muh-Milch», dann keine Früchte aber vielleicht geröstete Nüsse. Wenn du Pflanzen-Milch nimmst wie Soja-, Hafer-, Mandel-, Reis-Milch dann geht das wunderbar und du kannst getrocknete und frische Früchte und Nüsse beifügen. Deine Verdauung – und das ist der Indikator für eine gute Gesundheit – wird es dir danken.

Sehe dein Mittagessen als Hauptmahlzeit des Tages. Gönne dir natürliche Lebensmittel wie Gemüse, Kartoffeln, Salate jedoch wenig Teigwaren. Nimm dir Zeit und stell dich in die Küche oder bevorzuge bewusst geführte Restaurants wie das Hilt, Tibits oder Samses. Nimm den Nachtisch vor dem Essen ein und den Salat ganz zum Schluss. Lass den weissen Industriezucker oder Süssstoffe links liegen. Deine Verdauung wird jubeln. Du wist bereits nach einer Woche mehr Energie spüren und dein Körper wird wieder die Balance finden.

Abends gönne deinem Körper leicht verdauliche Gerichte wie Suppen, Eintöpfe, gekochtes Gemüse und Kartoffeln. Meide Salat oder Rohkost. Würze mit natürlichen Gewürzen gemäss deinem Dosha und beachte auch die Jahreszeiten.

Warum ist den Superfood so populär?

Alles Mögliche wird in den Medien als «super» angepriesen. Das legt oftmals nahe, dass andere Nahrungsmittel auf dem Speiseplan weniger gesund sind. Es ist jedoch so, dass natürliche und möglichst einheimische Nahrungsmittel genauso nährstoffreich sind wie die so genannten «Superfoods».

Jedes natürliche Gemüse und Obst (ungespritzt!) ist voller gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe. Betacarotin, Ballaststoffe oder Flavonoid Quercetin sind nur einige davon. Denke auch daran, dass Du täglich genügend (25 Gramm und mehr) Ballaststoffe pro Tag zu dir nimmst. Nicht in einem in der Industrie ‘entwickelten’ Müsli-Riegel, sondern auf natürliche Art wie beispielsweise Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl, Weisskohl, Wirsing, Karotten, Fenchel und Kartoffeln. Auch Trockenfrüchte wie Datteln, Feigen, Pflaumen und Rosinen sind ebenfalls sehr reich daran.

Weitere Informationen und die 5 beliebtesten Superfoods wie Chiasamen, Avocados, Kokosnusswasser und Goji-Beeren findest Du auch online bei Dr. Liv Kraemer.

Ayurvedische Superfoods – Rasayana

Als «ayurvedische Superfoods» – auch wenn die Bezeichnung irreführend ist, werden Kräuterpräparate wie beispielsweise Chyawanaprasam oder Chyawanaprash und natürliche Nahrungsmittel wie Wurzeln, Samen und Früchte empfohlen. «Superfoods» werden im Ayurveda Rasayanas genannt. Das bedeutet übersetzt soviel wie natürliches Lebenselexier.

Vorteile der ayurvedischen «Superfoods» Rasayana

  • Halten deinen Körper geschmeidig
  • Nähren das Gewebe, die sogennanten Dhatus
  • Bringen Vitalität
  • Fördern den allgemeinen Gesundheitszustand
  • Sprechen Körper, Geist und Seele an und sind 3-Dosha

Aloe Vera, Ghee, Honig sind drei der häufig verwendeten Superfoods im Ayurveda. Das Aloe Vera Gel wirkt beispielsweise befeuchtend, antibakteriell, reizmildernd und lindert Haut-Irritationen. Es kann äusserlich als Hautpflegemittel und bei kleinen Verbrennungen lokal eingesetzt werden.

Ghee (Butter ohne tierisches Eiweiss) wird in der ayurvedischen Medizin, in der Küche, in Medikamenten und Ölen für die ayurvedische Massage eingesetzt. Ghee regt die Verdauung an, wirkt nährend auf das Gewebe (Dhatus) und harmonisert die Doshas. Es wirkt entgiftend, macht viele Gerichte bekümmlicher und hat eine antioxidative Wirkung.

Honig gilt als einer der reinsten und wirkungsvollsten, natürlichen Säfte der Natur. Er wirkt ausgleichend auf alle Doshas ist Kapha reduzierend, schleimlösend und wundheilend.
Achtung: Honig nicht über 40 Grad verarbeiten, er wird klebrig und toxisch!

 

Quellangaben:
Dr. Liv Kraemer
Ayurveda Sanskrit
Ausbildung an der europäischen Akademie für Ayurveda

 

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