Mumijo - das schwarze Gold der Berge als Nahrungsergänzungsmittel - Ayurveda Paradies Schweiz™

Mumijo – das schwarze Gold der Berge als Nahrungsergänzungsmittel

Schwarzes Gold der Berge «Mumijo» auch Shilajit genannt

Ayurvedische Nahrungsergänzungsmittel: MumijoDas seit Jahrtausenden bekannte Naturheilmittel Mumijo stammt aus den Gebirgen Zentralasiens wie Tibet und Himalaya und ist nicht nur im Ayurveda Paradies sehr beliebt. Wie Mumijo entsteht, ist bis heute kaum bekannt. Die schwarzbraune harzähnliche Substanz wird in Himalaya Gebirge gesammelt und weist aufgrund seines hohen Gehalts an Fulvo-Säuren und Humin-Säuren sowie vielen Mineralien, zahlreiche heilende Wirkungen auf. Zuerst auf den Magen-Darm-Trakt und dann auch auf das Gehirn, die Knochen, das Immunsystem und die Fruchtbarkeit.

Die «Reifedauer» des fertigen Shilajits wird von Experten bis heute auf 25 bis 50 Jahre geschätzt. Es gibt verschieden Arten von Mumijo. Am häufigsten sind Artscha-Mumijo, welches sich durch seine braun-schwarze Farbe und den harzähnlichen Geruch charakterisiert. «Bitumen-Mumijo» das flüssig bis wachsartige und das höchst wahrscheinlich auf Basis von Bienenvölkern entstehende «Honig-Wachs-Mumijo». In Höhen von ab 5000 Metern und mehr findet man auch «mineralische Mumijo» und das als Stoffwechselprodukt von Flechten entstehende «Flechten-Mumijo».

Sammeln von Mumijo

Bei der Ernte von Mumijo wird das Harz von den Höhlendecken gekratzt und vom Boden aufgesammelt. Traditionell erfolgt dabei die Wildsammlung von Hand. Die Gewinnung von Mumijo ist sehr aufwendig. Für das reine Mumijo wird ungefähr die 14-fache Menge der Rohform benötigt.

Anschliessend erfolgt eine gründliche Reinigung mit Gebirgsquellwasser. Während der Trocknung erstatt das Shilajit zu einer glasartigen Schmelze. Dann wird es zu einem feinen Pulver gemahlen. Das pulverisierte Shilajit zieht dabei aus der Umgebungsluft so viel Wasser, dass es in kurzer Zeit wieder zum ursprünglichen Wassergehalt von 15% zurück gelangt.

Mumijo Spurenelemente und Inhaltsstoffe

Nach dem heutigen Stand der Ernährungswissenschaft sind sämtliche bekannte Spurenelemente darin enthalten. Aus biochemischer Sicht zählt Mumijo zu den Salzen der sauerstoffhaltigen Kohlenstoffverbindungen und kann bis zu 90 der heute bekannten Mineralien und Spurenelemente wie Aluminium, Antimon, Arsen, Barium, Blei, Bor, Chrom, Eisen, Fluorid, Germanium, Jod, Kalium, Kalzium, Kobalt, Kupfer, Lithium, Magnesium, Mangan, Molybdän, Natrium, Nickel, Phosphor, Rubidium, Schwefel, Selen, Strontium, Titan, Vanadium, Zinn und Zink enthalten.

Dazu kommen Alkaloide, Kohlenhydrate, ätherische Öle, Polyphenole, Lipide, Steroide und verschiedene Aminosäuren wie beispielsweise Leucin, Methionin Threonin, Asparagin, Arginin, Histidin, Prolin, Serin, Glutamin, Glycin, Valin, Thyrosin, Lysin und Phenylalanin. Zu den organischen Inhaltsstoffen zählen im Wesentlichen die Fulvo- und Huminsäuren.

Fulvo- und Huminsäuren können als natürlich in Torf, Braunkohle und Humusboden vorkommende Huminstoffe beschrieben werden. Die Fulvosäuren – auch Fluvinsäuren genannt – kommen ebenfalls in gebräuchlichen Torf, Humusböden sowie in vielen Gewässern vor und entstehen ähnlich wie Huminsäuren bei der Humifizierung von Biomasse. Im Gegensatz zu Huminsäuren sind Fulvosäuren um einiges besser in saurem Milieu löslich und besitzen eine geringere molare Masse. Bräunlich gelb gefärbtes Wasser ist meistens auf ein mehr oder weniger starkes Auftreten von Fulvosäuren zurückzuführen. Vielleicht ist dies die Lösung der Frage: «Warum springt unser Hund immer so gerne in jede schwarz-braune Pfüze..»

Eine Vielzahl der enthaltenen Stoffe im «Mumijo» ist in unterschiedlicher Weise wichtig für die Aufrechterhaltung wichtiger Körperfunktionen. Die mineralhaltige Substanz enthält sämtliche aller physiologisch notwendigen Spurenelemente. Daher wird im altgriechischen Mumijo übersetzt mit «Körper von Krankheiten schützen».

Die Verwendung von Mumijo im Ayurveda

Von Land zu Land ist die Verwendung von Mumijo sehr unterschiedlich. In Indien und Pakistan beispielsweise ist ist es gemäss der ayurvedischen Lehre üblich die Substanz einschliesslich des umgebenden Trägergesteins zu nutzen, während nördlich des Himalaya die Gewinnung, Extraktion und anschliessende Eindickung des Shilajit bevorzugt wird.

Aufgrund ihrer vielseitigen Einsatzgebiete und ernährungsphysiologischen Vorteil nun auch in Westeuropa als Nahrungsergänzungsmittel grosse Beachtung. Auch im Ayurveda Paradies kannst Du «Mumijo Shilajit als Kapseln bestellen».

Mumijo Studien und Quellangaben

  1. Naturheilpraxis Ulrich Andrös
  2. Klinische Bewertung der spermatogenen Aktivität von verarbeitetem Shilajit bei Oligospermie.
  3. Klinische Bewertung von gereinigtem Shilajit auf Testosteronspiegel bei gesunden Probanden.
  4. Sicherheit und Wirksamkeit von Shilajit (Mumie, Moomiyo).
  5. Shilajit mildert Verhaltenssymptome des chronischen Müdigkeitssyndroms durch Modulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse und der mitochondrialen Bioenergetik.
  6. Kardioprotektive Wirkung von Mumie (Shilajit) auf experimentell induzierte Myokardverletzungen
  7. Shilajit: Ein natürlicher Phytokomplex mit potenzieller prozognitiver Aktivität

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