Ayurveda für Einsteiger Teil 1 - Einführung

Einführung in Ayurveda Teil I – Ayurveda für Einsteiger

Die Grundlagen zu einem gesunden und ausgeglichenen Leben sind seit Jahrtausenden stets dieselben:

Die Wissenschaft vom langen und gesunden Leben. Eine Serie jeden Monat neu. Gesunde und ausgewogene Ernährung, eine gute Balance zwischen Anspannung (Stress) und Entspannung, genügend Schlaf, ausreichend Bewegung. Die Realität sieht vielfach ganz anders aus. Industriefutter statt Naturfutter! Handy/Computer statt Natur! Couchpotatoe statt Läufer! Ein Übermass an Stress macht das Mass voll, stört den Schlaf! Das ist die Kurzversion. Die möglichen Folgen kennt jeder. Obwohl uns im 21. Jahrhundert dank Internet nahezu alle Gesundheitsinformationen zur Verfügung stehen, geht es uns nicht besser. Trotz aller Aufgeklärtheit nehmen die sogenannten Zivilisationskrankheiten massiv zu: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Alzheimer, Parkinson, Krebs usw.

Die sogenannte westliche Medizin (Schulmedizin) agiert symptomorientiert und berücksichtigt kaum die Krankheitsursachen und deren Auslöser. Ärzte haben wenig Zeit, hören deshalb nicht mehr zu; raten ihren Patienten „kürzerzutreten“, abzunehmen, sich gesünder zu ernähren und mehr zu bewegen. Hohle Phrasen! Wie das alles gehen soll, sagen sie nicht – wissen es möglicherweise selbst nicht und sind selbst dringend ayurvedabedürftig. Gut zu wissen: ein gesunder Mensch braucht keinen Arzt, der mit Krankheit seine Brötchen verdient. Er braucht lediglich ein System, das ein Augenmerk auf seine Gesundheit hat: Ayurveda.

Die Pharmaindustrie verdient jährlich Milliardenbeträge an Medikamenten, die vorwiegend für Männer entwickelt wurden und deren Auswirkungen bei Frauen ganz anders sein können (mögliche Tests würden aufgrund hormoneller Schwankungen zu teuer). Zudem nützen diese Medikamente im Verhältnis nur wenigen Patienten – die Mehrzahl leidet weiter und/oder stirbt möglicherweise verfrüht.

Das sollte so nicht sein – Das muss auch nicht so bleiben!

Das Ayurveda Paradies unterstützt dich bei Bedarf gern in vielfacher Konstellation: mit Wissen, Tipps und natürlichen Produkten, die Körper, Seele und Geist ins Gleichgewicht bringen helfen. Schau doch gleich mal rein.

Ayurveda – „die Wissenschaft vom Leben/von der Langlebigkeit“

Genauso übersetzt Dr. Vasant Lad – seines Zeichens indischer Autor, ayurvedischer Arzt sowie Professor und Direktor des ayurvedischen Instituts in Albuquerque/New Mexico den Begriff des Ayurveda (auch „Ayurweda“). Dabei handelt es sich um die mehr als 5‘000 Jahre alte asiatische Heilkunst, die vorwiegend in Indien praktiziert wird. Doch Ayurveda ist so viel mehr; stets meint dieser Begriff den Menschen in seiner Gesamtheit. Wir alle wissen es: Körper, Seele und Geist bilden eine Einheit und können nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Das aber tut die Schulmedizin und behandelt symptomorientiert.

Einführung in Ayurveda Teil 1

In seinem Buch „Selbstheilung mit Ayurveda“ beschreibt Dr. Vasant Lad als (Zitat) „die Kunst des täglichen Lebens in Harmonie mit den Gesetzen der Natur“ („Selbstheilung mit Ayurveda“ S. 11). Diese Kunst hat die Erhaltung der Gesundheit und die Heilung von Krankheiten zum Ziel – ausschliesslich mit natürlichen Methoden und Mitteln.

Angestrebt wird im Ayurveda das vollkommene Gleichgewicht des Körpers zwischen drei sogenannten Doshas (Grundenergien): Vata, Pitta, Kapha – sowie die Balance von Körper, Seele und Geist (Bewusstsein).

Es geht auch anders – dank Ayurveda

Taucht man in das Thema „Ayurveda“ ein, ist es, als ob die Tür zur lauten, hektischen und kranken Welt nachdrücklich ins Schloss fällt. Hier wird der Mensch wahrgenommen – nicht seine mögliche Leistungsfähigkeit. Als ganzheitliches Heilsystem lässt Ayurveda ihn zur Ruhe kommen, seinen Körper heilen und seine Seele wieder hoffnungsvoll werden. Um es mit Dr. Lad zu sagen (Zitat): „Bei allen Bemühungen um die Wiederherstellung der Gesundheit berücksichtigt der Ayurveda die verschiedenen Ebenen des Lebens und ihren Zusammenhang“ („Selbstheilung mit Ayurveda“ S. 11).

Vielschichtiger Ayurveda

Die altindische Wissenschaft heilt Menschen mit allem, was sie wirklich zum gesunden Leben brauchen. Der Ayurveda-Kenner lächelt wissend und entspannt, wenn er die Begriffe liest:

  • Ernährung („Der Mensch ist, was er isst.“)
  • Lebensgestaltung (Stressmanagement)
  • körperliches Training/Bewegung
  • Ruhe/Entspannung
  • Schlaf
  • Meditation/Yoga
  • Atemübungen
  • Heilkräuter
  • Reinigungs-/Verjüngungsmassnahmen

Ergänzend kommen bei Behandlungen Klang-, Farb- und Aromatherapie zur Anwendung.

Dein Weg zur Heilung

Ankommen in der Freude. Krankheiten sind eine Aufforderung, sich seiner geistigen Haltungen bewusst zu werden. Darin besteht die Möglichkeit, alte Denk-Konzepte oder Verhaltensmuster aufzulösen, um notwendige Veränderungen herbeizuführen.

Richtig verstanden und praktiziert kannst auch du mit Ayurveda eine gesunde Lebensweise anstreben, die

⇒ dir Energie verleiht.
⇒ dich aufmerksam hinsichtlich deiner körperlichen, seelischen und geistigen Gesundheit bleiben lässt.
⇒ dir eine Vorbildfunktion für andere – kranke und gestresste – Menschen verleiht.
⇒ dich bei dir ankommen lässt.

Du brauchst nicht sofort alles zu verstehen und heute umzusetzen. Erlaube dir jedoch aus den ‚alten Mustern‘ auszusteigen und dich bewusst als Seele, Körper und Geist wahrzunehmen.

Ankommen bei dir! Herausfinden wer du bist. Die Antwort findest du nicht im aussen, bei Nachbarn oder in Zeitungen und TV, sondern bei dir selbst. Wenn du möchtest, kannst du dich beispielsweise für ein Seminar zur Bewusstseinsförderung, Medialität und Heilung anmelden. Es gibt einige gute Adressen, die wir dir gerne zusenden. Frage uns einfach an.

Dosha Eigenschaften

Die Lehre des Ayurveda macht deutlich, dass jeder Mensch von Geburt an über eine ganz spezifische Konstitution verfügt, die nicht mit der anderer Personen vergleichbar ist. Die Weichen werden bereits mit der Empfängnis gestellt und unterliegen dem Einfluss universeller Energien, wie sie die Elemente Raum (Äther), Luft, Feuer, Wasser und Erde beschreiben.

In unterschiedlichen Verbindungen spiegeln sich diese Energien in den bereits erwähnten Doshas wider:

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Energien

Dosha

steht für

Raum/Äther und Luft

VataVATA

Bewegung

Feuer und Wasser

Einführung in Ayurveda Teil I - Ayurveda für Einsteiger - Ayurveda Paradies Schweiz™PITTA

Umwandlung von Materie in Energie
Verdauung und Stoffwechsel betreffend

Wasser und Erde

KaphaKAPHA

Festigkeit und Struktur

Sobald das männliche Sperma und die weibliche Eizelle eine Verbindung eingehen, entscheiden sich – basierend auf den jeweiligen Vata-Pitta-Kapha Faktoren der beiden Elternteile – die Eigenschaften des neu entstehenden Lebens. Die moderne Wissenschaft spricht hier vom „genetischen Code“ aufgrund der Erbmasse – oder auch vom „Bauplan“. Daraus ergeben sich neue einzigartige körperliche, mentale und emotionale Veranlagungen und Eigenarten eines Menschen. Da dieser Faktor auf Genetik basiert, bleibt er ein Leben lang erhalten und kann nicht verändert werden.

Menschen leiden

Wir haben gelernt, dass die Grundstruktur ein Leben lang erhalten bleibt. Zerren fremde Kräfte an uns, sind wir nicht im Einklang mit uns und der Natur. Es sind letztendlich zahlreiche Veränderungen, die uns zu schaffen machen; Veränderungen wie:

  • Alter
  • äussere Umgebung
  • jahreszeitlich bedingter Wechsel zwischen Hitze und Kälte
  • tägliche Gedankenflut
  • sich ständig verändernden Gefühle und Empfindungen
  • Qualität und Menge der zugeführten Lebensmittel

Dem industriellen und digitalen Zeitalter ist zudem geschuldet, dass

  • Fastfood noch immer ein Thema ist.
  • übermässiger Stress Menschen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt, es …
  • … in logischer Folge an der nötigen Ruhe und damit an erholsamem und regenerativen Schlaf mangelt.
  • fehlendes Körpertraining den Organismus schneller altern lässt (z. B. werden Giftstoffe nicht ausreichend abtransportiert).
  • Gefühle häufig unterdrückt werden, um nicht als „Schwächling“ dazustehen.
  • wir aufgrund der typischen Schnelllebigkeit häufig gezwungen sind unser eigenes Lebenstempo ausser Acht zu lassen und überall mitzuhalten.

All diese Faktoren stören das naturgegebene und empfindliche Gleichgewicht der Doshas und sind Wegbereiter für die unterschiedlichsten Erkrankungen.

Klassische Kennzeichen aus dem Gleichgewicht geratener Doshas

Negative Einflüsse verändern Menschen – nicht zu ihrem Besten. An dieser Stelle können nur einige Beispiele angeführt werden. In Wirklichkeit ist das mögliche Spektrum so gross, wie Menschen individuell sind.

  • Bei einigen Menschen gewinnt das Kapha an Bedeutung mit der Folge zunehmender Infektanfälligkeit, Niesen sowie allergische Reaktionen. Die Psyche leidet ebenfalls unter den negativen Veränderungen, was sich beispielsweise durch Gier/Besitzstreben und Nichtloslassenkönnen niederschlägt.
  • Leidet die Pitta-Konstitution, zeigt sie sich möglicherweise überkritisch, wütend/zornig, perfektionistisch. Die körperlichen Anzeichen sind u. a. Bildung eines Übermasses an Magensäure (Sodbrennen), Durchfall (bis hin zur Ruhr), Nesselsucht und andere Ausschläge sowie Akne.
  • Verstopfung und Blähungen, Ischias, Arthritis oder/und auch Schlaflosigkeit sind typisch für die negativen Einflüsse auf die Vata-Konstitution. Psychisch manifestieren sich die Symptome häufig in Angst und Unsicherheit.

Jeder Mensch vereinigt alle drei Doshas in sich, jedoch in unterschiedlichem Mass. Eines findet sich vorherrschend, dem zweiten kommt eine sekundäre Bedeutung zu und das dritte ist von geringerer Gewichtung. Es gilt, diese drei Konstitutionen in Balance zu bringen, d. h. ein Gleichgewicht zu verleihen.

Ayurveda steht für die Auffassung, dass jeder einzelne Mensch in jedem seiner Lebensbereiche der Heilung bedarf. Schlussendlich bedeutet Leben, stetig in Bewegung zu sein und positiven wie negativen Einflüssen zu unterliegen.

Um das innere Gleichgewicht und die Gesundheit zu stärken und zu erhalten, bedarf es der ständigen Stärkung oder auch Minderung eines übermächtigen Doshas. Das erfordert Bewusstsein und Achtsamkeit in jedem Lebensmoment.

Im Ayurveda ist daher die eigene Verantwortlichkeit eines jeden Menschen für seine körperliche, seelische und mentale Gesundheit von zentraler Bedeutung.

Ayurveda: Körper, Seele, Geist – die Ganzheitlichkeit des Menschen

In der indischen Wissenschaft schliessen sich Philosophie und Religion nicht gegenseitig aus. Im Zusammenspiel ergeben sie ein grosses Wissen, das Glück und Gesundheit der Menschen fördert und ihnen damit die persönliche Entfaltung ermöglicht.

 

Die Philosophie wird dort mit Wahrheitsliebe definiert.

Die Wissenschaft hingegen ermöglicht mittels Experimenten die Entdeckung der Wahrheit.

Mithilfe der Religion wird die Wahrheit erfahrbar und lässt sich im täglichen Leben anwenden.

Kurz:

Philosophie = Wahrheitsliebe

Wissenschaft = Entdeckung der Wahrheit

Religion = Wahrheit erfahren und anwenden

Der Ayurveda lehrt uns den Ursprung der gesamten Existenz: das sogenannte universelle Kosmische Bewusstsein. Es manifestiert sich in Form von männlicher und weiblicher Energie (Purusha und Prakriti).

Purusha – die männliche Energie wird mit nichtwählendem, passiven und reinen Bewusstsein in Verbindung gebracht. Hingegen Prakriti, die weibliche Energie mit aktiv und bewusst wählend assoziiert wird. Beide sind ewig, zeitlos und nicht messbar.

Die Manifestation der Natur durch Prakriti bringt Mahat zum Ausdruck. Der Begriff wird mit Intelligenz oder auch kosmischer Ordnung (neutral) definiert. Geht es dabei aber um Menschen, heisst das passende Sanskritwort Buddhi. Die Manifestation Ahamkara steht für das Ich bzw. die Empfindung der Identität als Zentrum des Bewusstseins, aus dem das Denken, Handeln und Reagieren stammt.

Ahamkara drückt sich in Form dreier Gunas (universelle Eigenschaften) aus:

Da wäre zum einen Sattva, dem im Ayurveda Stabilität, Reinheit, Wachsamkeit, Essenz sowie Gefühle/Emotionen zugeschrieben werden. Die Essenz gebiert den Geist, alle fünf Sinnesfähigkeiten samt ihren Organen sowie motorischen Organe (ebenfalls fünf an der Zahl) sowie die Organe des Handelns.

Die zweite Eigenschaft im Bunde ist Rajas, was für dynamische Bewegung steht, welche ursächlich für Empfindungen, Gefühle und Emotionen verantwortlich bzw. zuständig ist. Diese aktive Kraft gilt im Ayurveda als die Basis sowohl der Sinnesorgane als auch der motorischen Organe.

Tamas beschreibt die Neigung zur Trägheit, Dunkelheit, Unwissenheit und Schwere. Der tiefe Schlaf und Momente der Verwirrung zählen ebenfalls dazu. Diese universelle Eigenschaft (Guna) erschafft die fünf Elemente als Basis der Schöpfungsmaterie, die da sind Raum (auch als „Äther“ bezeichnet), Luft, Feuer, Wasser und Erde.

Der Mensch – basierend auf dem Kosmischen Bewusstsein – gilt als Mikrokosmos im Makrokosmos namens Universum. Alles, was in der Natur gegenwärtig ist, ist es ebenso im Menschen, weshalb dieser aus Sicht des Ayurveda als Miniatur der Natur gilt. Somit dürfte deutlich werden, weshalb die Natur es ist, die des Menschen Gesundheit erhält, ihm aber gleichzeitig hilft, nach Krankheiten/Störungen „rückstandsfrei“ zu genesen.

Ayurveda anwenden – ein grober Überblick

Der Ayurveda beruht auf einem ganzheitlichen Prinzip. Dort beschäftigt man sich permanent mit der Frage, wie die Gesundheit erhalten und geschützt werden kann, aber auch, wie sie bei/nach Krankheit wiederhergestellt werden kann. Es bedarf verschiedener Schlüssel, um diese Ziele auch zu erreichen.

  • Schlüssel 1 – Gewahrsein

    Wer sich und seine Konstitution (Dosha) kennt und weiss, wie Geist, Körper und Seele auf umgebungsbedingte Veränderungen sowie unzählige Alltagsfacetten reagiert, sieht sich in der glücklichen Lage, aufgrund dieser Informationen kluge Entscheidungen zugunsten seiner Gesundheit zu treffen.

  • Schlüssel 2 – Umstände verändern, die für Störungen verantwortlich sind

    Jede Störung hat eine Ursache. Ein simples Beispiel: Wenn du vom Bohnenessen Blähungen bekommst, kannst du die Mahlzeit mithilfe von Ghee, Kuminpulver und wenigen Senfkörnern bekömmlicher machen. Daher wird die ayurvedische Kochkunst als wichtiger Teil der Heilmittelkunde angesehen.

  • Schlüssel 3 – Gleichgewicht wiederherstellen

    Aus ayurvedischer Sicht ist die wichtigste Methode hierbei die Anwendung völlig entgegengesetzter Eigenschaften. Wenn du dir eine zweiarmige Waage vorstellst, die nicht in Balance ist, wird es einfach. Erst die Erhöhung es Gewichtes auf der benachteiligten Seite (der entgegengesetzten) bringt den gewünschten Ausgleich. So ist das Prinzip einer Waage: das Gleichgewicht für beide Seiten.

Wer friert, isst eine Suppe, um sich aufzuwärmen. Wer sich aufgeregt hat, kann sich hinsetzen und meditieren, um seinen Geist auszugleichen. Hat beispielsweise dein Pitta-Dosha eine Provokation erfahren und sorgt für Überhitzung, hilft Schwimmen oder auch das Essen einer kühlenden Frucht. Sicher wird das Prinzip auf diese Weise verständlich.

  • Schlüssel 4 – Reinigungstechniken

    Versäumnisse lassen sich im Ayurveda mittels Reinigungstechniken ausgleichen. Was also tun, wenn aufgrund fehlenden Gewahrseins Ursachen von Störungen nicht beseitigt werden können, wenn die Krankheit ausbricht? Dann gilt dennoch das Prinzip der Gegensätze, wobei die Einzelanwendung nicht ausreicht. Ergänzend werden Massnahmen zur Reinigung des Körpers vom Übermass der Doshas und von Giftstoffen ergriffen werden müssen. So lässt sich auch hier die Balance Schritt für Schritt wiederherstellen.

Zusammenfassung

Das alte Heilwissen des Ayurveda ist keine Modeerscheinung, sondern heute aktueller denn je. Der Mensch besinnt sich zunehmend wieder seiner Herkunft und lernt, dass die Natur sowie der eigene Körper die nötigen Instrumente zur Heilung bzw. Gesunderhaltung bereits mitbringen.

Es ist ein umfangreiches Wissen, welches nicht von einem Tag auf den anderen erlernt werden kann. Der vorliegende Text liefert nur einen kleinen Einblick. Schritt für Schritt will die ayurvedische Heilkunst entdeckt/erfahren werden und dann zur Anwendung kommen.

Profitieren werden Körper, Seele und Geist gleichermassen; so kannst du (wieder) zur Ruhe kommen und dich auf das besinnen, was mit der Geburt eines Menschen gratis „mitgeliefert wird“: die Gesundheit. Ayurveda eilt nicht, braucht Hinwendung, Zeit und Musse. Wer sich ausliefert, wird vielfach profitieren.

Kommen Ayurveda Produkte zur Anwendung, sollten sie stets eine biologische und ursprüngliche Basis haben – unbehandelt, völlig frei von Schadstoffen. Auf diese Weise liefern sie das volle Spektrum heilender Zutaten.

Das Ayurveda Paradies stellt sich diesem hohen Anspruch und überzeugt gleichermassen mit zahlreichen Tipps, allerlei Wissen und absolut natürlichen Produkten. Hier stecken echte Begeisterung und vollkommene Überzeugung drin. Schau doch gleich mal vorbei.

PS: Dieser Artikel ist nur als Vorbote zu betrachten für das, was du in den nächsten Beiträgen hier lesen kannst: Ayurveda für Neueinsteiger. Nach und nach werden wir von allen Seiten das beleuchten, was Ayurveda für deine Gesundheit bedeutet. Auch das Wie kommt nicht zu kurz. Das nächste Thema „Nebenwirkungen“ wird dich hoffentlich genauso überzeugen und dich für diese alte indische Heilkunst einnehmen.

Glossar

Diese kurzen Begriffserklärungen dienen der kurzen Gedächtnisauffrischung. Sie ersetzen nicht die ausführlicheren Informationen.
Sanskritwort Bedeutung (Kurzform)
Doshas drei grundlegende Energien (Vata, Pitta, Kapha) stehen für drei unterschiedliche Konstellationen der fünf Elemente (Raum, Luft, Feuer, Wasser Erde)
Vata Raum (Äther) und Luft = Energie der Bewegung
Pitta Feuer und Wasser = Prinzip der Verdauung/des Stoffwechsels
Kapha Wasser und Erde = Struktur und Festigkeit
Dharma Pflicht, rechtes Handeln
Artha materieller Erfolg, Reichtum
Kama Begehren (positiv), Wünschen
Moksha spirituelle Befreiung
Purusharthas Dharma, Artha, Kama und Moksha (s. oben) = Purusharthas
Purusha männliche Energie – steht für passives, nicht wählendes und reines Bewusstsein
Prakritit weibliche Energie – steht für aktives und wählendes Bewusstsein
Mahat Intelligenz/kosmische Ordnung – Manifestierung der Natur durch Pakriti
Buddhi wie Mahat, jedoch den Menschen betreffend (Intellekt)
Ahamkara das Ich, Empfindung der Identität als Zentrum des Bewusstseins
Gunas universelle Eigenschaften Sattva, Rajas, Tamas (s. unten)
Sattva Stabilität, Reinheit, Wachsamkeit, Gefühle/Emotionen, Essenz (Geist, fünf Sinnesfähigkeiten und fünf motorische Organe des Handelns, wie Mund, Hände, Füsse, Zeugungs- und Ausscheidungsorgane)
Rajas dynamisch, verursacht Empfindungen/Gefühle/Emotionen – aktive Kraft
Tamas Unwissenheit, Dunkelheit, Schwere, Neigung zur Trägheit; steht auch für tiefen Schlaf; Grundlage für die fünf Elemente
Kosmisches Bewusstsein Ziele im Yoga; Erleuchtung; tiefe Sehnsucht des Menschen nach Unbegrenzheit, Weite, unendlicher Freude, Einheit (nicht-Isoliertheit)

Weitere Informationen zu Ayurveda

Du möchtest das Thema Ayurveda für Einsteiger (Grundlagen) weiter vertiefen? Dann können wir dir folgende Websites empfehlen:

» Ayurveda Verband Einführung in Ayurveda
» Einführung in den Ayurveda von Hedwig Gupta (PDF download)

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